Stratosphärenflug 2.0

14.07.2022

Bereits zum zweiten Mal machte sich unsere Schule auf den Weg bis an den Rand des Weltalls. Erneut brachte ein Wetterballon eine Sonde auf 35.000 Meter Höhe, um in der Stratosphäre wertvolle Messungen und Experimente durchzuführen. Mit an Bord waren in diesem Jahr technische Bauteile der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg Scheinfurt und ein medizinisches Experiment vom Frauenhofer-Institut. Hierbei wurde eine menschliche Echthaut in der Stratosphäre den gefährlichen UV-Strahlungen ausgesetzt. Aus dem Grad der Schädigung lassen sich wertvolle wissenschftliche Rückschlüsse ziehen, die in der Medizin und Kosmetik Anwendung finden.

Trotz diverser Startprobleme konnten die Daten umfassend aufgezeichnet werden – eine große Erleichterung auch für unsere Kooperationspartner, dem Frauenhofer-Institut und der FH Würzburg Schweinfurt. Auch diese Delegation war bei der langen Ballon-Verfolgung und Bergung vor Ort dabei.

Durch den Crash beim Start haben sich jedoch die Parameter der Sonde, wie Gewicht und Stabilisatoren verändert. Es war schnell klar, dass der Ballon deshalb nicht die vorausberechnete Flugbahn einhalten konnte und der neue Landepunkt nachberechnet und per eingebauten GPS-Tracker geortet werden musste. Der Landepunkt war jetzt bei Bad Boll, südlich von Göppingen in Baden-Württemberg, an einem Maisfeld.

Auch der Stratosphärenflug 2.0 war demnach spektakulär und erfolgreich. Eingebettet in das MINT-Profil unserer Schule, werden wir an den Starts und Messungen festhalten und sicher auch im nächsten Schuljahr wieder sehr handlungsorientiert naturwissenschaftliche Messungen am Rande des Weltalls durchführen. Herzlichen Dank auch an unsere beiden Hauptsponsoren: LEONI und DB.

Wb

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